Freitag, 12. April 2013

von Frust und von Neuanfängen

Meine Pflänzchen habe ich nun auch wieder abgeholt. Die Tomaten hatte ich im Februar ausgesät, und sie sind in den 5 Wochen meiner Abwesenheit leider kaum gewachsen und sehen gar nicht gut aus - manche sind auch leicht gelblich. Sie standen schön hell, hatten es nicht zu warm und nicht zu kalt, wurden regelmäßig gegossen... Wir haben hin und her überlegt und haben da so unsere Theorien, aber woran es nun wirklich lag verstehen wir nicht. Anfangs sind sie wohl noch normal weiter gewachsen, und seit 3 Wochen tut sich einfach gar nichts mehr. Vielleicht litten sie so wie ich am Trennungsschmerz ;)

Den kräftigsten Exemplaren gebe ich trotzdem noch eine Chance, und habe sie hierfür in grössere Töpfchen gesetzt. Vielleicht lag es irgendwie an den Papiertöpfchen. Ich bin mal gespannt, wie es mit ihnen weiter geht. Ich gebe ihnen jetzt mal 2 Wochen bevor sie dann Platz machen müssen
auf der Fensterbank.                                                                                              



Die rot-grünen Tomaten (aus selbst gewonnenem Saatgut aus Tomaten vom Markt) sehen noch am gesündesten aus, wenn auch klein.



Auch die Chillis sind klein geblieben.










Nachdem ich etwas getrauert habe und etwas gefrustet war habe ich nun aber Freude an den neuen Tomaten: vor 2 Wochen war ich kurz auf durchreise in Kiel, hatte gesehen dass die Tomaten nicht so recht wachsen und hatte noch ein paar ausgesät.


Diese sehen prächtig aus und sind Teilweise schon grösser als manche der älteren. Auch diese habe ich hier dann direkt im grössere Töpfchen pikiert. Weil sie in einem kleinen Gewächshaus zur Welt kamen habe ich sie erst mal noch unter Flaschen damit sie sich langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen können.


Vorgestern habe ich dann auch noch meine restliche Tomatensamen ausgesät. Ob aus den anderen noch irgendwann Tomatenpflanzen werden, wird sich mit der Zeit zeigen, und sonst habe ich dann diese hier. Jetzt scheint auch öfters die Sonne als im Februar und März und ich bin zuversichtlich, dass sie schnell wachsen werden und dann ende Mai nach draußen können. Da meine Tomaten im Freiland stehen werden könnte es auch Juni werden.

Tja, komisch und schade mit den kleinen, aber das gehört wohl auch mal dazu dass etwas nicht klappt. Jetzt habe ich mich genug geärgert, und das Leben geht weiter im KielerStadtgarten!

Donnerstag, 11. April 2013

das planen

Hier ist länger nichts passiert, doch nun bin ich wieder zuhause in Kiel und der KielerStadtgarten meldet sich mal wieder! Auch wenn das Wetter noch auf sich warten lässt, werden nun bald die über den langen Winter geschmiedeten Pläne in die Tat umgesetzt. Also erst mal zum Plan:


Ich habe mich ein bisschen schlau gemacht was Mischkulturen angeht. Denn ich möchte die Gemüsesorten nicht fein säuberlich nebeneinander anpflanzen, sondern die Sorten bunt mischen. Also habe ich geschaut, welche Pflanzen gut zueinander passen, sich als Nachbarn gut vertragen, und welche Kombinationen auf jeden Fall vermieden werden müssen. Hier achtet man vor allem auf die Nährstoffansprüche, die Höhe, die Wurzeleigenschaften, die Fähigkeit mancher Pflanzen Schädlinge abzuwehren, usw.

Was ich in der Planung dieses Stadtgartens vor allem berücksichtigen musste ist, dass er sehr schattig liegt. Auf den rechten Teil scheint nachmittags nur für ein paar Stunde die Sonne, wenn sie dann mal scheint hier oben, und der Linke abschnitt bekommt gar keine direkte Sonne ab.

In dieses 'Schattenbeet' kommen verschiedene Salat-Sorten, wie man bisschen auf der Skizze erkennen kann habe ich vor abwechselnd roten und grünen Pflücksalat zu setzen, das stelle ich mir zusammen hübsch vor, sowie bunt gesprenkelten Kopfsalat. Zwischen die Reihen mit Salatpflanzen kann ich nach und nach Radieschen aussähen und auch 2 oder 3 Reihen Rote Beete kommen dazwischen. Auf diese Seite kommt auch noch Sauerampfer, evtl. etwas von dem Erdbeerspinat, und die Brunnenkresse.

In der Ecke befindet sich dann der bereits angelegte Kräutergarten, hier kommen noch weitere Sachen dazwischen, ansonsten lasse ich der Minze Platz um sich schön auszubreiten.

Bei der etwas sonnigeren Seite werde ich zwischen die bereits wachsenden Blumen und Sträucher eine Mischkultur aus Karotten und Zwiebeln und eine aus Karotten und Mangold pflanzen. Bei beiden kommen noch ein paar Ringelblumen dazwischen, die sehen neben dem Farn der Karotten ganz toll aus. Hinter den einen Storchenschnabel, hier fängt der sonnigste Teil an, kommt eine rankende Keulen-Zuccini, eine zweite soll an das ganz rechte Ende des Gartens, da kann sie sich an der Regenrinne festhalten. Direkt an der Wand, an den Stellen wo noch kein Efeu wächst, hinter dem Salat oder den Kartoffeln zu Beispiel, kommen Stäbe und Stöcke an denen Erbsen und Bohnen hochwachsen sollen.

Zwischen die Erdbeeren kommen Borretsch und Schnittlauch. Rechts davon kommt dann noch eine Mischkultur aus Mangold und Pak Choi, und dort wo am meisten Sonne hin scheint noch ein grösserer Abschnitt mit verschiedenen Kartoffelsorten, dazwischen kann Spinat oder auch Bohnen. Ob ich eine meiner Tomatenpflanzen runter in den Garten setze muss ich noch schauen, oben auf dem Balkon wäre auf jeden Fall mehr Sonne. Wahrscheinlich eher nicht, also ist hier noch Platz für weitere Karotten, Zwiebeln und Mangold. Auf der rechten Seite kommt auch noch irgendwo zwischenrein der Hirschhornwegerich, da er aus der Toskana kommt denke ich dass die sonnigere Seite ihm eher gut tun wird.

In einer anderen Ecke des Hinterhofs habe ich Kübel gestellt, aus diesen soll eine kleine grüne Oase aus Bohnen wachsen, in die man sich im Sommer setzen kann.

Das ist so grob was ich vorhabe, beim machen ergeben sich bestimmt noch andere Ideen und ich tausche noch ein paar Sachen hin un her. Ich werde den Fokus auf Blattgemüse, Salate und Radieschen legen, wie die Karotten, Zwiebel, Kartoffel, Zucchini  Johannisbeeren und Erdbeeren sich da unten machen werde ich dann ja sehen! Ausprobieren, Erfahrungen sammeln und dann für nächstes Jahr schlauer sein.

Aus den Plänen für den Balkon dieses Jahr wird ein Blogeintrag für ein andermal würde ich mal sagen, der hier ist schon lang genug!

Samstag, 16. März 2013

learning by growing

For you fellow teachers and gardeners out there: I stumbled upon this great list of things to think of when starting up a school garden on kitchen gardeners international that I find has some good pointers and is sure to be helpfull to anyone thinking of starting a project like this and so ought to be shared! : school garden checklist


School gardens are a wonderful thing. Period.

I still remember the first plant I ever grew, it was a lima bean from science class, and I celebrated each new leaf on that little bean like a birthday...

Samstag, 9. März 2013

auf die Wunschliste

ich will Schwarzkümmel anbauen!

Wusste gar nicht wie wunderschön die Pflanze ist... nah Verwandt mit Jungfer im Grünen hat sie genauso zarte hübsche Blüten und filigranes Laub. Au ja, die muss ich irgendwo noch unterbringen... vielleicht auf dem Balkon :)

update zum pikieren


Ihr wollt sicher wissen wie das 'pikieren oder nicht pikieren' Experiment läuft.
Ich kann berichten: alle kleinen Pflänzchen haben das 'tiefer legen' recht gut überstanden, nur eine kränkelt ein bisschen. Die paar die ich zum test hoch gelassen habe wachsen allerdings auch gut. bei einer Sorte ist die hoch gelassene sogar schon weiter als die pikierten.
also Zwischenfazit: NOCH keine großen Vorteile zu erkennen. Ich kann mir vorstellen dass das pikieren die pflanzen erst mal kraft gekostet hat, (evtl wurzelbeschädigung und so), die Vorteile aber noch kommen...

Freitag, 1. März 2013

von Tomaten und vom Trennungsschmerz

Die Tomätchen bilden schon ihre ersten 'echten' Tomatenblätter, sind schön gesund, und das ist auch gut so. Denn morgen wird umgezogen! Sie werden in die Tomaten-pension gebracht, und ich werde leiden. Wochenlang werde ich sie nicht sehen.

Jeden morgen wenn ich aufstehe geht mein erster Gang ans Fensterbrett... ich schaue nach euch, ziehe euch den Rolladen hoch dass ihr auch schön Licht bekommen, gieße euch, freue mich, schau dass alles dem rechten zu geht, dass keine es zu trocken oder zu nass hat, murmle euch ermutigende Worte zu, strahle übers ganze Gesicht...  darauf muss ich jetzt erst mal verzichten. Und vertrauen, dass ihr trotzdem gut umsorgt werdet.

Das ist sie nun, die ganze Truppe, ready for the move. Hach, ihr werdet mir fehlen, ihr kleinen! Macht's gut!