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Sonntag, 23. Juni 2013

köstliche erste Radieschen

sind sie nicht hübsch?
Im schattigsten Teil des Hinterhofgartens (eine Dunkle Ecke zwischen Mauer und Kastanie) hatte ich es mit Salat und Radieschen versucht, doch sie sind kaum gewachsen und wurden wenn dann von Schecken angeknabbert. Nun habe ich also an der Stelle mal alle Radieschen raus gezogen, und den Salat umgepflanzt, da ich mich entschieden habe hier stattdessen Farn hin zu setzen, Radieschen wachsen anderswo noch genug. Farn ist wirklich eines meiner absoluten Lieblings-pflanzen, und da kann ich mir wenigstens auch sicher sein dass es ihm hier im Schatten gefällt. 

Viele der Radieschen hatten keine Knollen gebildet, doch die wenige die es trotz der Dunkelheit geschafft hatten waren köstlich. :) Und noch dazu echt hübsch, mit ihren weißen Spitzen...
Am gleichen Tag war auch eine große Asia-Salat Ernte auf dem Balkon angesagt, und so wurde ein knackiger Genuss daraus:

Montag, 13. Mai 2013

Saure Spirale

Hmm... mampf mampf....
In diesem tollen Weidenkorb den ich im Herbst so günstig erobert hatte wird eine große Spirale aus Sauerampfer wachsen.

Den Korb habe ich zuerst mit Pflanzenflies ausgelegt, dann kam eine Schicht vertrocknetes Gras und anderes Unkraut hinein, ein paar Äste, Sandige Erde, dann eine Schicht Kompost aus der Wurmkiste und zuletzt eine Schicht gute Bio-Erde.
Darauf wächst nun der vorgezogene Sauerampfer. Und ich überlege, dazwischen noch eine Spirale von etwas anderem zu säen, Radieschen vielleicht... bis der Ampfer den Platz braucht, wären die schon raus. 

ein Versteck aus Bohnen


In einer anderen Ecke des Hinterhofes ist diese Konstruktion entstanden, eine Art halbes Bohnenzelt, an der bald Rotblühende Prunkbohnen, Steirrische Käfferbohnen, und die Blauhilde emporranken werden. Das schöne grüne Blätterdach wird für einen ordentlichen Klecks Grün in all diesem Grau sorgen!


Die lieben Nichten meiner Mitbewohnerin haben's schon mal ausprobiert und sich vorgestellt, wie schön das dann mal wird...

Sonntag, 12. Mai 2013

Eindrücke aus dem Hinterhofbeet im Mai

Im Kräuterbeet wuchert die Minze
 Der vor kurzem ausgepflanzte junge Salat hat den Nacktschnecken leider sehr gut geschmeckt... hier das, was von knapp 30 selbst vorgezogenen Setzlingen übrig ist. Dazwischen kommen die ersten Radieschen.

Ein überlebender Kopfsalat von der wunderschönen Sorte 'Bunte Forelle'
 die letzten Wildtulpen verblühen
und die Johanisbeere 'Weisse Versailler' blüht auf.

Samstag, 11. Mai 2013

tomaten ausgepflanzt

Bei dem Gedränge in diesem Dschungel auf der Fensterbank war es nun
an der Zeit, dass die kleinen Tomätchen, die jetzt gar nicht mehr so klein waren,
mal von Zuhause ausziehen.
In den letzten Tagen hatte ich sie immer für ein paar Stunden nach draußen
auf den Balkon getragen, um sie schon mal an die neuen Lichtverhältnisse und
Temperaturen zu gewöhnen. 




3 der Matinas haben in der schönen Holzkiste auf dem Balkon Platz gefunden









und 2 der rot-grünen Minis (Saatgut aus gekauften Tomaten vom Markt)...









... gleich daneben in einem Jute-Planzsack. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich diese beiden Pflanzen so machen werden.






In die Kübel im Hinterhof kamen 2 weitere Matinas und 3 Schmucktomaten. Diese brauchen nämlich sehr viel Platz um sich auszubreiten, den haben sie hier eher als auf dem Balkon. 
Eine Schmucktomate in ihrem neuen Zuhause: auf eine gute erste Nacht!

Freitag, 26. April 2013

Petersilie, Zucchini und co

Wunderschön... 
Diese Petersilienpflänzchen ziehe ich vor, um sie dann (Prinzip Mischkultur) zwischen die Tomaten zu pflanzen.







Auch die Zwiebeln tanzen schon aus der Erde empor.

Hier die braun-schalige Winter-Hecken-Zwiebel,




und die so elegant klingende Sorte Ailsa-Craig.

Die Zwiebeln werden, sobald sie etwas kräftiger sind, im Hinterhofgarten dann abwechselnd mit Karotten gepflanzt.
Die rankende Keulenzucchini, noch ganz klein. Sie soll dann an der alten Garderobe im Hinterhof hochranken, in Nachbarschaft mit Erbsen und Rote Beete, die schon auf sie warten.



auf dem Balkon keimt der Schnittlauch,







der Kopfsalat Bunte Forelle,


und der Sauerampfer den ich auch für den Hinterhof vorziehe und auf den ich mich schon wahnsinnig freue... hmmm...

Donnerstag, 11. April 2013

das planen

Hier ist länger nichts passiert, doch nun bin ich wieder zuhause in Kiel und der KielerStadtgarten meldet sich mal wieder! Auch wenn das Wetter noch auf sich warten lässt, werden nun bald die über den langen Winter geschmiedeten Pläne in die Tat umgesetzt. Also erst mal zum Plan:


Ich habe mich ein bisschen schlau gemacht was Mischkulturen angeht. Denn ich möchte die Gemüsesorten nicht fein säuberlich nebeneinander anpflanzen, sondern die Sorten bunt mischen. Also habe ich geschaut, welche Pflanzen gut zueinander passen, sich als Nachbarn gut vertragen, und welche Kombinationen auf jeden Fall vermieden werden müssen. Hier achtet man vor allem auf die Nährstoffansprüche, die Höhe, die Wurzeleigenschaften, die Fähigkeit mancher Pflanzen Schädlinge abzuwehren, usw.

Was ich in der Planung dieses Stadtgartens vor allem berücksichtigen musste ist, dass er sehr schattig liegt. Auf den rechten Teil scheint nachmittags nur für ein paar Stunde die Sonne, wenn sie dann mal scheint hier oben, und der Linke abschnitt bekommt gar keine direkte Sonne ab.

In dieses 'Schattenbeet' kommen verschiedene Salat-Sorten, wie man bisschen auf der Skizze erkennen kann habe ich vor abwechselnd roten und grünen Pflücksalat zu setzen, das stelle ich mir zusammen hübsch vor, sowie bunt gesprenkelten Kopfsalat. Zwischen die Reihen mit Salatpflanzen kann ich nach und nach Radieschen aussähen und auch 2 oder 3 Reihen Rote Beete kommen dazwischen. Auf diese Seite kommt auch noch Sauerampfer, evtl. etwas von dem Erdbeerspinat, und die Brunnenkresse.

In der Ecke befindet sich dann der bereits angelegte Kräutergarten, hier kommen noch weitere Sachen dazwischen, ansonsten lasse ich der Minze Platz um sich schön auszubreiten.

Bei der etwas sonnigeren Seite werde ich zwischen die bereits wachsenden Blumen und Sträucher eine Mischkultur aus Karotten und Zwiebeln und eine aus Karotten und Mangold pflanzen. Bei beiden kommen noch ein paar Ringelblumen dazwischen, die sehen neben dem Farn der Karotten ganz toll aus. Hinter den einen Storchenschnabel, hier fängt der sonnigste Teil an, kommt eine rankende Keulen-Zuccini, eine zweite soll an das ganz rechte Ende des Gartens, da kann sie sich an der Regenrinne festhalten. Direkt an der Wand, an den Stellen wo noch kein Efeu wächst, hinter dem Salat oder den Kartoffeln zu Beispiel, kommen Stäbe und Stöcke an denen Erbsen und Bohnen hochwachsen sollen.

Zwischen die Erdbeeren kommen Borretsch und Schnittlauch. Rechts davon kommt dann noch eine Mischkultur aus Mangold und Pak Choi, und dort wo am meisten Sonne hin scheint noch ein grösserer Abschnitt mit verschiedenen Kartoffelsorten, dazwischen kann Spinat oder auch Bohnen. Ob ich eine meiner Tomatenpflanzen runter in den Garten setze muss ich noch schauen, oben auf dem Balkon wäre auf jeden Fall mehr Sonne. Wahrscheinlich eher nicht, also ist hier noch Platz für weitere Karotten, Zwiebeln und Mangold. Auf der rechten Seite kommt auch noch irgendwo zwischenrein der Hirschhornwegerich, da er aus der Toskana kommt denke ich dass die sonnigere Seite ihm eher gut tun wird.

In einer anderen Ecke des Hinterhofs habe ich Kübel gestellt, aus diesen soll eine kleine grüne Oase aus Bohnen wachsen, in die man sich im Sommer setzen kann.

Das ist so grob was ich vorhabe, beim machen ergeben sich bestimmt noch andere Ideen und ich tausche noch ein paar Sachen hin un her. Ich werde den Fokus auf Blattgemüse, Salate und Radieschen legen, wie die Karotten, Zwiebel, Kartoffel, Zucchini  Johannisbeeren und Erdbeeren sich da unten machen werde ich dann ja sehen! Ausprobieren, Erfahrungen sammeln und dann für nächstes Jahr schlauer sein.

Aus den Plänen für den Balkon dieses Jahr wird ein Blogeintrag für ein andermal würde ich mal sagen, der hier ist schon lang genug!

Dienstag, 19. Februar 2013

freu freu freu

Ich muss mal kurz meine FREUDE raus lassen. Eroberung des Tages: einen wunderschönen alten Brennholz Weidenkorb  der SEHR schön bepflanzt aussehen wird, sowie 2 grüne Balkonkästen mit Halterungen, von meinem Lieblings-Ramsch-Laden der hier am Knooper weg von einem alten Seemann betrieben wird. Er sieht zumindest aus wie so'n richtiger Seemann  Der Weidenkorb und die Kästen zusammen: 5 Euro. Yuchuu!! Gott bin ich glücklich. Ich wollte schon immer so einen großen echten Korb haben, aber die sind ja sonst so teuer! 

Dieser Laden ist gefährlich, ich finde da echt immer was. Vor allem seitdem ich nach bepflanzbaren Behältern für meinen Stadtgarten ausschau halte. Ihr glaubt ja nicht was man alles bepflanzen kann! Im Prinzip wirklich alles. Von Schubladen zu Teekannen zu Champagner-kühl-Eimern zu umgedrehten Hockern und sowieso alles was irgendwie Kisten-förmig ist. 

Da stand auch so eine wunderschöne alte Leiter, aber ich konnte nichts mehr tragen... muss da bald mal wieder hin.



und da steht er nun, der neue alte Korb: hier stehen alle möglichen Kübel und Eimer die ich sammel um hier in dieser Ecke im Sommer vielleicht auch ein bisschen was wachsen zu lassen und den ungenutzten Platz in eine gemütliche Sitzecke zu verwandeln, in der man mit freunden Grillen oder sich von der Gartenarbeit erholen kann...

Donnerstag, 24. Januar 2013

Die ersten Schritte im Herbst




das ist er: der kleine Hinterhof-Garten, in dem ab dem Frühling dann alles mögliche leckere und schöne wachsen soll!

Als ich ihn im Spätsommer übernahm war er völlig verwildert, das Gras und die Brennnessel standen mir zum Bauchnabel, es schlangen sich rankende Pflanzen unter und übereinander... hier ist er schon 'aufgeräumt'. Unter dem Gestrüpp kamen lauter kleine Überraschungen zum Vorschein, wie der Storchschnabel und die Anemone die dann prompt auch wunderschön aufblühten, sobald sie dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden.

In der Ecke ist eine kletter-Hortensie. Links davon ist das Kräuterbeet und links davon dann das Salatbeet (oder was mal eins werden soll)

Das Kräuterbeet habe ich im Herbst schon mal angefangen anzulegen: mit Bohnenkraut, Zitronenthymian, Melisse, Zitronenverbene, Marrokanische Minze, und Erdbeerminze.
Frauenmantel habe ich bei meinen Tanten ausgegraben und eingepflanzt. 2 Rucola Pflanzen geschenkt bekommen. Noch ein paar Pflücksalate gepflanzt, die auch noch bis in den Spät-herbst was abgaben, und Feldsalat für den Winter gesäht. Die Erdbeeren die bis jetzt auf dem Balkon waren, habe ich nach unten gepflanzt.

Mohn- und Stockrosen-Saat von verschiedenen Gärten und Wiesen auf Hallig Hooge habe ich verteilt, und bin gespannt ob im Frühling etwas davon hier zu sehen sein wird...

Und Tulpenzwiebeln was das Zeugs hällt habe ich gekauft und versenkt. Wildtulpen, persische Tulpen, Iranlauch... und vieles mehr.

Auch ein Johannisbeerbäumchen habe ich mir gegönnt - die Weisse Versailler.

Dann kam der winter- und seitdem kann ich, außer gelegentlich köstlichen Feldsalat ernten - nur träumen und planen.