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Freitag, 26. April 2013

Petersilie, Zucchini und co

Wunderschön... 
Diese Petersilienpflänzchen ziehe ich vor, um sie dann (Prinzip Mischkultur) zwischen die Tomaten zu pflanzen.







Auch die Zwiebeln tanzen schon aus der Erde empor.

Hier die braun-schalige Winter-Hecken-Zwiebel,




und die so elegant klingende Sorte Ailsa-Craig.

Die Zwiebeln werden, sobald sie etwas kräftiger sind, im Hinterhofgarten dann abwechselnd mit Karotten gepflanzt.
Die rankende Keulenzucchini, noch ganz klein. Sie soll dann an der alten Garderobe im Hinterhof hochranken, in Nachbarschaft mit Erbsen und Rote Beete, die schon auf sie warten.



auf dem Balkon keimt der Schnittlauch,







der Kopfsalat Bunte Forelle,


und der Sauerampfer den ich auch für den Hinterhof vorziehe und auf den ich mich schon wahnsinnig freue... hmmm...

Dienstag, 23. April 2013

good news


die Tomaten haben sich tatsächlich erholt!

Als ich sie vor 2 Wochen nach meinem Praktikum/Urlaub/etc wieder nach Hause geholt habe, sahen sie ja gar nicht gut aus. Leicht gelblich und eben auch ganz klein, sie hatten einfach aufgehört zu wachsen.

Das Umtopfen und Betütteln und Hoffen hat anscheinen was gebracht, denn siehe da:



<--  zum Vergleich: im gelben Topf, die Matina vor 2 Wochen

und heute:










die rot-grünen minis











minibel - kleine Topftomate für den Balkonkasten














eine der erholten Schmucktomaten








und eine der neuen.

Sie sind jetzt ungefähr auf dem gleichen Stand.









na, jetzt da die schwierige Kindheit überstanden ist kann's dann ja los gehen!
Diese Woche gelernt: nicht so schnell die Hoffnung aufgeben! Und nicht aus Panik alle Tomaten ausäen die du noch da hattest. Denn wenn jetzt jedes Pflänzchen hier was wird, auch die die noch ganz klein sind... (ich habe gestern mal durchgezählt)... dann hast du 48 Tomatenpflanzen. Du hast doch echt n knall.






Samstag, 13. April 2013

Junge Schönheiten


Die ersten jungen Salatpflänzchen die ich gerade für den Hinterhof vorziehe sind fleißig am wachsen und sind wunderschön, finde ich. Dass diese hübschen Pflanzen auch noch essbar sind ist einfach ein Traum.


Es sind die Pfücksalatsorten Salad Bowl, Red Salad Bowl, und Ochsenzunge sowie der Kopfsalat Bunte Forelle dabei. Bei der mittleren Pfanze sieht man auch schon die ersten Sprenkel der bunten Forelle, und die hinten links wird wohl eine rote, sie bekommt schon ein bisschen Farbe. 

Jetzt hat jede ihr eigenes Zeitungspapiertöpfchen bekommen, in diesen sollen sie auch bleiben bis sie dann ausgepflanzt werden. Ich werde das mal versuchen, sie samt Töpfchen auszupflanzen, das Papier verrottet dann ja, obwohl es mir auch kein großer Aufwand erscheint, das Papier eben zu entfernen und dann wachsen sie bestimmt besser an. 



links:
Petersilie hat eine lange Keimdauer, nun ist sie aber endlich da :)

rechts:
die Duftwicken für meine Tante sehen auch schon schick aus.




und der 'sweet basil', aus Saatgut aus dem Thailand Urlaub.  Er wächst, wenn auch sehr langsam.






Ich versuche ja soweit es geht alle meine Pflanzen für den Hinterhofgarten und für den Balkon selber zu ziehen. So langsam geht mir allerdings der Platz aus! Am keimen sind außerdem noch Zucchini, Sauerampfer, Schnittlauch, Zwiebel, Borretsch, Erdbeerspinat, und die nächste Ladung Salat.

Ja, so sieht's gerade aus bei mir: die Fensterbank ist nun offiziell 
bis zum geht-nicht-mehr voll!

Freitag, 12. April 2013

von Frust und von Neuanfängen

Meine Pflänzchen habe ich nun auch wieder abgeholt. Die Tomaten hatte ich im Februar ausgesät, und sie sind in den 5 Wochen meiner Abwesenheit leider kaum gewachsen und sehen gar nicht gut aus - manche sind auch leicht gelblich. Sie standen schön hell, hatten es nicht zu warm und nicht zu kalt, wurden regelmäßig gegossen... Wir haben hin und her überlegt und haben da so unsere Theorien, aber woran es nun wirklich lag verstehen wir nicht. Anfangs sind sie wohl noch normal weiter gewachsen, und seit 3 Wochen tut sich einfach gar nichts mehr. Vielleicht litten sie so wie ich am Trennungsschmerz ;)

Den kräftigsten Exemplaren gebe ich trotzdem noch eine Chance, und habe sie hierfür in grössere Töpfchen gesetzt. Vielleicht lag es irgendwie an den Papiertöpfchen. Ich bin mal gespannt, wie es mit ihnen weiter geht. Ich gebe ihnen jetzt mal 2 Wochen bevor sie dann Platz machen müssen
auf der Fensterbank.                                                                                              



Die rot-grünen Tomaten (aus selbst gewonnenem Saatgut aus Tomaten vom Markt) sehen noch am gesündesten aus, wenn auch klein.



Auch die Chillis sind klein geblieben.










Nachdem ich etwas getrauert habe und etwas gefrustet war habe ich nun aber Freude an den neuen Tomaten: vor 2 Wochen war ich kurz auf durchreise in Kiel, hatte gesehen dass die Tomaten nicht so recht wachsen und hatte noch ein paar ausgesät.


Diese sehen prächtig aus und sind Teilweise schon grösser als manche der älteren. Auch diese habe ich hier dann direkt im grössere Töpfchen pikiert. Weil sie in einem kleinen Gewächshaus zur Welt kamen habe ich sie erst mal noch unter Flaschen damit sie sich langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen können.


Vorgestern habe ich dann auch noch meine restliche Tomatensamen ausgesät. Ob aus den anderen noch irgendwann Tomatenpflanzen werden, wird sich mit der Zeit zeigen, und sonst habe ich dann diese hier. Jetzt scheint auch öfters die Sonne als im Februar und März und ich bin zuversichtlich, dass sie schnell wachsen werden und dann ende Mai nach draußen können. Da meine Tomaten im Freiland stehen werden könnte es auch Juni werden.

Tja, komisch und schade mit den kleinen, aber das gehört wohl auch mal dazu dass etwas nicht klappt. Jetzt habe ich mich genug geärgert, und das Leben geht weiter im KielerStadtgarten!

Samstag, 9. März 2013

update zum pikieren


Ihr wollt sicher wissen wie das 'pikieren oder nicht pikieren' Experiment läuft.
Ich kann berichten: alle kleinen Pflänzchen haben das 'tiefer legen' recht gut überstanden, nur eine kränkelt ein bisschen. Die paar die ich zum test hoch gelassen habe wachsen allerdings auch gut. bei einer Sorte ist die hoch gelassene sogar schon weiter als die pikierten.
also Zwischenfazit: NOCH keine großen Vorteile zu erkennen. Ich kann mir vorstellen dass das pikieren die pflanzen erst mal kraft gekostet hat, (evtl wurzelbeschädigung und so), die Vorteile aber noch kommen...

Freitag, 1. März 2013

von Tomaten und vom Trennungsschmerz

Die Tomätchen bilden schon ihre ersten 'echten' Tomatenblätter, sind schön gesund, und das ist auch gut so. Denn morgen wird umgezogen! Sie werden in die Tomaten-pension gebracht, und ich werde leiden. Wochenlang werde ich sie nicht sehen.

Jeden morgen wenn ich aufstehe geht mein erster Gang ans Fensterbrett... ich schaue nach euch, ziehe euch den Rolladen hoch dass ihr auch schön Licht bekommen, gieße euch, freue mich, schau dass alles dem rechten zu geht, dass keine es zu trocken oder zu nass hat, murmle euch ermutigende Worte zu, strahle übers ganze Gesicht...  darauf muss ich jetzt erst mal verzichten. Und vertrauen, dass ihr trotzdem gut umsorgt werdet.

Das ist sie nun, die ganze Truppe, ready for the move. Hach, ihr werdet mir fehlen, ihr kleinen! Macht's gut!





Sonntag, 17. Februar 2013

pikieren oder nicht pikieren?

Das ist die Frage.

Ich hatte ja schon ein Pflänzchen pro Topf gezogen, und eigentlich vorgehabt dieses Pflänzchen samt Zeitungspapier Töpfchen dann so wie es ist einfach in den Garten oder Kübel zu setzen, wo die Tomate dann hin soll.

'Pikieren' dachte ich, wäre nur dazu da zu dichten Wuchs auszudünnen und jedem Pflänzchen sein eigenes Töpfchen zu geben. Da dies bei mir ja schon so ist, hatte ich nicht weiter darüber nachgedacht.

Nachdem ich jetzt diverses uebers Pikieren (oder nicht Pikieren, oder 2 oder 3 mal Pikieren) im www nachgelesen habe, habe ich aber erfahren, dass das Pikieren den Tomaten auch noch aus einem anderen Grund gut tut: in dem man sie niedriger Setzt bilden sie mehr Wurzeln und werden so zu kräftigeren Pflanzen. Das Pikieren ist wohl nicht zwingend notwendig, habe ich gelernt, aber... das mit den mehr Wurzeln hört sich schon nicht schlecht an. Schon wieder was gelernt!

Außerdem muss ich sie bald transportieren und in ihre Tomaten-Pension bringen da ich im März weg bin. Da ist es ganz gut, wenn sie nicht so dünn und wackelig sind sondern schön stabil näher am Boden wachsen.

Also habe ich mich dazu entschlossen, auch wenn ich nicht pikieren muss, sie doch ein bisschen tiefer zu legen. Pimp-my-tomato nennt man das.

Die Erde habe ich etwas angehoben und gelockert, das Pflänzchen befreit, alles wieder fest angedrückt, mit einem dünnen Pinsel ein Loch gemacht, Pflänzchen rein, andrücken, und noch mit etwas Erde  auffüllen. Jetzt können sie noch mehr Wurzeln.
die Älteren (hinten), aus Saat vom Markt, habe ich tiefer gesetzt, die Jüngeren, 
die Matina und Schmucktomaten, kommen dann in ein paar Tagen dran.
Bei den sowieso schon niedrigen fülle ich einfach bisschen mit Erde auf.

happy tomato!


Das wird jetzt mal ausprobiert. Pro Sorte habe ich eine Pflanze hoch gelassen - so werde ich dann sehen ob und wie viel das tatsächlich bringt!

Sonntag, 10. Februar 2013

the seedling update



zarte, kleine Tomatenpflänzchen 
erblicken das Licht der Welt.

Es ist mittlerweile richtig was los auf der Fensterbank. 

Es keimt, es waechst, es spriesst.


In der ersten Reihe stehen die Minis: 2 der orangenen und 4 der rot-grün-gestreiften. Ihre Saat hatte ich im Sommer aus Tomaten vom Markt gewonnen.





Daneben stehen 3 robuste kleine Chilis und das 
'red holy' Basilikum aus Thailand. 


test
Chilli in der Welt am Sonntag















Das Chilli Saatgut 
stammt aus einer Mischung von 10 Chilisorten 
(Mischung Balkonfruchtgemüse, Manufaktum)  
also wird es eine Überraschung werden, was so dabei raus kommt!



Hier stehen die Mini-Tomaten, Chilis, und Basilikum auf meiner schwebenden-Karton-Konstruktion, die aus einem Karton und einem großen Stein besteht, der den Karton so beschwert dass die Pflänzchen über der Heizung 'schweben' und nicht direkt am Fenster auf der Fensterbank stehen müssen, da ist es nämlich recht kalt. Auf der Heizung habe ich, zwischen den 2 Schalen (siehe Post vom 31. jan) und auf dem Tablett unter Tupper-Dosen oder Flaschen,  die Schmucktomaten zum keimen. (Schmucktomaten ist eine Sorte der Wild-tomaten, von Dreschflegel Biosaatgut. Sie sind besonders robust, sollten also eine Chance hier oben in Kiel haben!)
Sobald sie gekeimt sind habe ich sie dann aber hoch auf den Karton gestellt und lasse für die erste Zeit noch eine Flasche über ihnen. Dann kommt die nächste Ladung in das improvisierte Heizungs-Gewächshaus, und wenn diese auch gekeimt sind und nach oben umziehen kommen diese dann unter die Flaschen, und die älteren Pflänzchen stehen dann an der Luft. So brauche ich nicht ganz so viele Flaschen, dafür wäre auch gar nicht genügend Platz, und außerdem können sich so die Pflänzchen langsam an den Temperaturunterschied zwischen Heizung und  Fensterbank gewöhnen (dort waren es 25 Grad zum keimen, hier oben sind es nur noch 16) denn ich möchte sie nur am Anfang, als Keimhilfe, unter den Flaschen haben und nicht die ganze Zeit - es ist nämlich zum gießen extrem umständlich wenn man jedes Mal eine Flasche anheben muss und beim wieder abstellen werden die zarten Pflänzchen leicht verletzt. Sie sollen sich auch nicht an zu viel Wärme gewöhnen, sondern schön robust werden, sonst kriegen sie später im Kieler Sommer ja einen Schock!


Flaschengewächshäuserkonstruktion
Keimen auf der Heizung



Ich freue mich sehr auf meine 2 Freiland-Tomaten-Sorten! 


was besonderes: die Schmucktomate


Die wunderschöne wilde Sorte 'Schmucktomate' mit ihren kleinen gelben Früchten und die Matina, eine Salattomate aus Dreschflegels Freiland-Tomaten-Projekt. Beide werden runter in den Hinterhofgarten kommen, zwar Freiland aber mit etwas Schutz durch die Mauer. 
Wenn der Regen doch ein Problem werden sollte und zu geplatzten Früchten führt (dagegen sollen diese Sorten besonders resistent sein, aber wer weiß wie der Kieler Sommer wird) kann ich auch noch an die Mauer ein Dach aus Licht-durchlässigem Plastik befestigen, doch ich versuche es erst mal so, dann muss ich nicht so oft gießen.

Als nächstes ziehe ich noch verschiedene Buschtomaten für den Balkon, sowie 2 Auberginen und 2 Paprika.

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich!

Donnerstag, 31. Januar 2013

How-To: Anzuchttöpfe aus Zeitungspapier basteln!

Anzuchttöpfe kaufen? Kann man super selber machen! Und dafür auch noch Zeitungspapier wiederverwenden... ökologisch also einfach super. Und umsonst! Noch ein Vorteil: die Dinger kann man einfach so ins Beet setzen, das Zeitungspapier zersetzt sich ja von selbst. Praktisch und günstig. Man kann die Dinger auch komplett umsonst machen indem man einfach eine Dose benutzt, oder man schafft sich einmal eine praktische kleine Töpfchen-presse aus Holz an die man dann Jahre lang benutzen kann.


Ich habe mir so ein Teil aus Buchenholz geleistet, so sieht das aus! (gibt es z.B. von Manufactum, und wer drechseln kann, kann sich das auch mal eben nachbauen) Der Vorteil zur Dose ist, dass man ein Unterteil hat in dass man das Papier pressen kann, so das alles schön fest und stabil wird und der Topf nicht kippelig ist. Ach, und es ist ein schönes Teil :)

Also, los geht's!

Man braucht: Zeitungspapier, Töpfchenpresse (oder Dose), evtl Schere (ich falte und reiße das Papier lieber), Erde.


 1. Zeitungspapier in Streifen reißen oder schneiden, Breite hängt von dem Teil ab, um dass ihr es wickelt.

2. Streifen um das obere Teil wickeln, so das etwa so viel wie hier auf dem Bild unten über steht.

wenn zu viel übersteht wird der Boden ungleichmäßig und kippelig, bei zu wenig fällt beim anheben die Erde unten raus!



3. unten das überstehende Papier einfalten, und

4. das obere Teil in das untere hineindrücken um alles schön fest zu pressen!



5. dann das obere Teil herausdrehen, und...


ta da!    Fertig ist das Töpfchen!



kleiner Tipp: zuerst mit Erde füllen, dann aus dem unteren Teil herausnehmen. Dann ist es gleich stabiler.
und noch einer: Erde mit einem Teelöffel einfüllen. Weniger Sauerei in der Wohnung.







dann noch Samen rein, andrücken, und fertig!
so einfach ist das.







zum keimen stelle ich die Töpfchen auf ein Tablett auf die Heizung (nicht zu hoch drehen!) und stülpe eine Flasche drüber.

Eine Konstruktion die auch ganz gut funktioniert, und sich gerade beim Keimen von Chilli und Paprika (die viel Wärme zum keimen brauchen) bewährt hat, ist diese:


eine Große schale auf die Heizung stellen, Töpfchen rein, kleinere Schale drüber. Aber Achtung: sobald sie gekeimt sind und Platz zum wachsen brauchen, schön rüber stellen und eine Flasche drüber.

bei mir keimen nun Chillis, die ersten Tomaten (als Test, es ist Saat die wir aus leckeren Tomaten vom Markt haben, und ich wollte einmal schauen ob die auch keimen, um dann zu schauen was ich noch alles für Saat bestelle) und  Basilikumsorten die ich noch aus Thailand mitgebracht hatte: Red Holy Basil und Sweet Basil. Die brauch ich nämlich immer um eines meiner absoluten Lieblingsgerichte zu machen: frische vietnamesische Fruehlingsrollen:  ahhhh, lecker...
tja, wenn man nur lesen könnte was die so für Bedingungen brauchen... Aber das wird auch so was :)

Es gibt uebrigens noch mehr Moeglichkeiten sich selbst so Toepfchen zu basteln, 4-eckig oder rund, so zum Beispiel: http://mrbrownthumb.blogspot.de/2013/01/square-newspaper-seed-starting-pots.html oder viele benutzen, wie ich mittlerweile in blogs gesehen habe, auch einfach eine Dose... was ich bei der Option allerdings nicht so geil finde ist, dass man Tesa braucht um das ganze zu fixieren. Und ich will ja spaeter kein Tesa im Gemuesebeet haben!


Viel Spass!