nach einem tag an dem die meiste Zeit das Radio lief, ein extremer Ausnahmefall bei mir, hörte ich den ganzen Tag nur Bio-Eier-Skandal hier, Bio-Eier-Skandal da.
In einer Diskussion meinte eine Reporterin (Veganerin), man müsse sich klar machen, dass das was wir uns unter 'Bio' vorstellen nichts mit der Realität zu tun habe. Das Bio-Hühner nicht glücklich auf einer Wiese in der Erde scharren, sondern in extremer Massentierhaltung, wenn auch auf dem Boden, gehalten werden. Ihre Lösung zu dem Problem - man solle einfach keine Eier mehr essen. Ehmm... ja super. Was für ne Lösung.
Auch kein Käse und keine Milch mehr. Denn mit jedem Cent den man für ein tierisches Produkt ausgibt, unterstütze man eine Entwicklung in die falsche Richtung.
Da mag was dran sein, aber das kann ja wohl nicht die Lösung sein - sondern eher dass sich mal an den Haltungsbedingungen - bzw. ganz konkret an den Richtlinien zu den Bio-Siegel Haltungsbedingungen - etwas ändert!
Doch wie bezweckt man das als Verbraucher?
Ich esse kein Fleisch. Und auch wenn ich es mir leider nicht leisten kann, alle Produkte 'bio' zu kaufen, greife ich bei Milch und Eiern ausschließlich zum Bioprodukt. Selbstverständlich nicht nur wegen meiner Gesundheit, sondern auch den Tieren zu liebe. Doch wenn das anscheinend auch nichts bringt?